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Ich helfe Menschen friedlich zusammen zu leben.


Ich habe mich schon immer dafür interessiert was Menschen verbindet. Wie auch in schwierigen Situationen zwischenmenschliche Brücken gebaut werden können. Heute bin ich Mediatorin und promovierte Friedensforscherin. Für meine Promotion forschte ich in Ruanda zu der Frage wie Versöhnung nach einem extrem destruktiven Konflikt gelingen kann: auf den Punkt gebracht, geht es um Versöhnung mit sich selbst. Und so beruht meine Arbeit heute auf der Erkenntnis, dass Frieden immer bei uns selbst anfängt.

Die Zeit in Ruanda hat mir gezeigt, dass Worte nach einem Konflikt ein wichtiger Startpunkt sind. Für Heilung und Verarbeitung braucht es meistens mehr. Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz; einen Ansatz der den Körper als eine Ressource für die Transformation von Konflikten mit einbezieht. Seitdem arbeite ich unter anderem mit einem körperorientierten Ansatz der Konfliktbearbeitung.

Nachdem ich 10 Jahre in den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Belgien und Ruanda gelebt und gearbeitet habe, ist nun Berlin meine Wahlheimat. Der Auslands-Erfahrungsschatz hat mich dazu inspiriert in Berlin-Neukölln als Mediatorin ein Projekt zu leiten, das zum Ziel hatte Geflüchtete aus einer Unterkunft in ihre Nachbarschaft zu integrieren. Damit wir als Gesellschaft zusammenwachsen können, sind geschützte Räume für Begegnung und Dialog der Schlüssel, um Berührungsängste abzubauen. 

In meiner Freizeit tanze ich leidenschaftlich gern - Contact Improvisation, Tango, Gaga ... und besuche regelmäßig Fortbildungen und Workshops zu Körperarbeit.

Meine Muttersprache ist Deutsch, ich spreche fließend Englisch und Französisch und arbeite auch in diesen drei Sprachen. 

 
 

Portrait by Ralf Hiemisch.